Hans-Heinrich Dieter

Balkan-Tour    19.04.-26.04.2026

Ich habe im Rahmen des Dienstes als Soldat für Deutschland Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie den Kosovo kennengelernt. Meine Frau und ich haben dann die Kenntnis Kroatiens durch eine Wohnmobilreise entlang der kroatischen Adria-Küste vertieft. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Geschichte des Balkans geprägt ist von Nationalismus, Egoismus, autokratischem Denken und fundamentalistischer Religiosität für die wesentlichen Religionen Islam, orthodoxes sowie katholisches Christentum. Zwischen den Staaten und auch in den Staaten herrscht ein jahrhundertelanger Streit, der jeweils von der Mehrheit der Bürger durch Unterdrückung und Beeinträchtigung der andersdenkenden Minderheiten in den jeweiligen Ländern und durch Kriege zwischen den Staaten zum Ausdruck kommt. Die Kriege sind derzeit beendet, der Streit hält an und wird nur sehr schwer beizulegen sein.

Da die Westbalkan-Länder EU-Beitrittskandidaten sind, wird uns die Konfliktsituation zwischen den Staaten beschäftigen. Da wir überzeugte Europäer sind, haben wir an einer Studienreise teilgenommen, um Albanien, Montenegro, die Republik Kosovo und Nordmazedonien kennenzulernen.

Wir haben unsere Reise in der Hauptstadt Nordmazedoniens, Skopje, begonnen. Nordmazedonien ist seit 2005 offizieller EU-Beitrittskandidat, die Beitrittsverhandlungen begannen offiziell 2022. Bisher sind die Kriterien noch nicht erfüllt. Das Land ist allerdings seit 2020 Mitglied der NATO und gilt als wichtiger Stabilitätsanker im Westbalkan. Die Hauptstadt Skopje ist beeindruckend.

Wir beginnen unsere Stadterkundung am Mazedonien-Platz, auf dem viele Statuen und beeindruckenden Bauten zubestaunen sind.

 

Alexander der Große

Alexander der Große

 

 

Hotels

 

Mazedonien-Platz

 

Oper

Die Oper von Skopje

 

Theater

Das National-Theater

 

Hl Kliment

Dier orthodoxe Kathedrale Heiliger Kliment

 

Hl Kliment

Der Turm Hl. Kliment

 

Hl Kliment

schmuckvolles Interieur

 

Hl Kliment

Jesus in Hl. Kliment

 

Holocaust-Museum

Holocaust-Museum

 

Museum

Stadt-Museum

 

In Skopje gibt es etwa tausend Statuen, meist Herrscher, Helden und Heilige

 

Mutter Theresa

Mutter Theresa darf nicht fehlen

 

Museum Mutter Theresa

Mutter Theresa-Museum

 

Freiheitskämpfer

 

Aber auch der Schuhputzer wird gewürdigt

 

städtische Politiker

 

Am Theater

Der Stier als Ausdruck nordmazedonischer Stärke

 

Constantine und Helen

Orthodoxe Kirche Constantine und Helen mit Turm

Constantine und Helen

 

Beeindruckendes Interieur

Constantine und Helen

 

Constantine und Helen

Das Innere von Constantine und Helen

 

Wir fahren dann weiter nach Ohrid, der bezaubernsten Stadt Nordmazedoniens. Ohrid ist UNESCO-Welterbe und wird aufgrund seines reichhaltigen kulturellen Gutes, unter anderem  mit rund 365 Kirchen und Moscheen, auch als “Jerusalem des Balkans” bezeichnet.

Ohrid liegt an einem wunderschönen See - der tiefste und älteste Europas - mit herrlicher Landschaft und hat eine sehenswerte Altstadt.

 

Ohrid

 

Ohrid

 

-Ohrid-Haeuser

typischer Baustil

 

Ohrid-Hafen

Der Hafen von Ohrid

Ohrid-

Ohrid

Ohrid-See

 

Ohrid-See Pfahlbauten

Pfahlbauten am Ohrid-See und schneebedeckte Berge

-Ohrid-See

 

Dann besuchen wir das Jahrhunderte alte Kloster Sveti Naum am Ohrid-See:

 

Park Kloster Sveti Naum

Im Kloster-Park mit herrlich blühenden Kischbäumen

Kloster Sveti Naum

Das Kloster

Kloster Sveti Naum

Bei unserer Erkundung werden wir von schönen Vögeln begleitet

Pfau Kloster Sveti Naum

 

Pfau Kloster Sveti Naum

Die Pfauen

 

Kloster Sveti Naum

Das Kloster

Im Klostergarten kann man eine Ohrid-Forelle bewundern. Diese Forellen schmecken noch besser als unsere Lachsforellen.

Forelle Kloster Sveti Naum

 

Kosovo

Kosovo ist heute eine parlamentarische Republik mit 1,8 Millionen Einwohnern. Ab 1989 kämpfte die albanische Mehrheitsbevölkerung um ihre Unabhängigkeit von Serbien. Der Kosovo-Krieg (1998“1999) endete mit einem Sieg der NATO, die durch ihre Luftangriffe den Rückzug der jugoslawischen/serbischen  Truppen erzwang. Die Bundesrepublik Jugoslawien (unter Slobodan  Milosevic) musste ihre Einheiten aus dem Kosovo abziehen, das daraufhin  unter UN-Verwaltung (UNMIK) gestellt wurde.  Daher wurde die Bundeswehr 1999 im Rahmen der NATO-geführten KFOR-Mission im Kosovo eingesetzt. Ziel war und ist die Stabilisierung  der Region. Das Kabinett beschloss im April 2026 eine Verlängerung des  Mandats, wobei bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten (derzeit ca. 300) weiterhin zur Sicherheit beitragen.

2008 wurde Kosovo unabhängig.Die Republik ist instabil und liegt weiterhin im Streit mit Serbien.Und das Land ist dauerhaft in einer politischen Krise. Das Parlament in Pristina konnte sich  am 28.04.2026 erneut nicht auf eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten einigen.Die andauernde Krise schadet dem Land. Seit über einem Jahr ist das  politische System nun schon blockiert, die Politik damit nur bedingt  handlungsfähig. Deswegen dürften rund 70 Millionen aus dem  EU-Wachstumsplan verfallen, weil die dafür nötigen Reformen nicht  umgesetzt werden können. Eine Verbesserung der politischen Situation zeichnet sich derzeit nicht ab! Das Land hat aber schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nahe der Hauptstadt Pristinas liegt das beeindruckende Kloster Gracanica,ein UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Kloster Gracanica

Kloster Gracanica

Kloster Gracanica

 

Prizren ist ein multikulturelles Städtchen.

Prizren Altstadt -

Altstadt von Prizren

Prizren Bruecke -

Das Wahrzeichen der Stadt: Steinbrücke über die Bistrica

 

Prizren UCK

UCK-Kämpfer werden verehrt

 

Prizren Moschee

Die Sinan-Pascha-Moschee in Prizren

Prizren

Emin Pashas Moschee

Moschee

 

Prizren

 

Prizren

 

 

Kabel

Die Stromleitungen sind weniger attraktiv

Prizren Kabel

 

Das Kloster Ljeveski ist ein weiteres Weltkulturerbe. Man darf im Inneren leider nicht fotografieren.

Kloster Ljeveski

Eingang zum Kloster Ljeveski

 

Montenegro

Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste  in Südosteuropa. Das montenegrinische Staatsgebiet grenzt im äussersten  Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien und Herzegowina, im  Nordosten an Serbien, im Osten an den Kosovo und im Südosten an  Albanien. Mit 616.000 Einwohnern ist Montenegro einer der kleineren Staaten Europas. Montenegro ist das Hauptweinanbaugebiet des Westbalkans.

Die Hauptstadt Podgorica besuchen wir nicht, wir konzentrieren uns auf die Bucht von Kotor, ein UNESCO-Welterbe,

Von dem Städtchen Tivat aus machen wir eine Bootstour, dann erkunden wir Kotor.

 

Tivat Bootstour

Unser Schiff

Tivat

Luxusyachten im Yachthafen Porto Montenegro

Tivat

 

Der Shkodrasee ist sehenswert

Maria vom Felsen

Die Kirche Maria vom Felsen

Bucht von Kotor Kloster

Kloster in der Bucht von Kotor

Bucht von Kotor

 

Maria vom Felsen

Maria vom Felsen ist eine schöne Kirche. Im Inneren darf man nicht fotographieren.

 

 

 

Klosterinsel

Klosterinsel

 

Ein Bummel in der Stadt Kotor lohnt sich.

Kotor Uhrturm

Der Uhrturm in Kotor

Kathedrale des heiligen Tryphons

Kathedrale des heiligen Tryphons

 

Kotor Katze

Eine der vielen lieben Katzen auf dem Katzenplatz

 

Platz vor Kathedrale

Platz vor der Kathedrale

 

Kirche der Muttergottes von Heilmittel-1518

Kirche der Muttergottes von Heilmitteln (1518)

 

Kotor Platz

gemütliches Kaffee

 

Orthodox Bischof Residenz

Orthodoxe Bischofsresidenz

 

Unsere nächste Station ist Budva an der Adriaküste

Stadtmauer Budva

Die Stadtmauer

Budva Altstadt

Stadteindrücke

Budva-Altstadt

Die berühmte Statue der Ballerina

-Budva-Ballerina

 

enge Gassen in der 2.500 Jahre alten Stadt

Budva-Gasse

 

Budva-Trinity

die Kirche Budva Trinity

 

Sta Maria

Santa Maria

 

Budva-Altstadt

Alststadtgasse Budva

 

bei Sveti Stefan

die Adria-Küste

 

Sveti Stefan

Sveti Stefan, die Prominenteninsel

 

Ulcinj

Angelanlagen im Fluss in Ulcinj

 

 

Albanien

In Albanien konzentrieren wir uns auf die Hauptstadt Tirana und die 2.400 Jahre alte Kulturstadt Shkodra.

 

Tirana

Gegensätze in Tirana

Tirana-Bunk-Art

Ein alter Bunker, heute “Bunk-Art”-Ausstellung

In Tirana sieht man die unterschiedlichsten, stilvollen Gebäude.

Tirana

 

Tirana-Moschee

Moschee in Tirana

 

Tirana-Skanderbeg

Hochhaus mit dem Gesicht des Volkshelden Skanderbeg

 

Tirana Skanderbeg-Platz

Die Moschee auf dem Skanderbeg-Platz, im Hintergrund Hochhäuser mit unterschiedlich gestalteten Fassaden - ohne Klimageräte an den Außenwänden.

 

Weitere kunstvoll gestaltete Hochhäuser

Tirana

 

Tirana-Skanderbeg-Platz

 

 

Tirana

Ein kriegerischer Ritter

 

Tirana-Mosaik

Das Relief zeigt die Entwicklung vom Krieger mit Bogen zum Kämpfer mit Gewehr, und auch die Frauen geben sich kriegerisch.

 

Tirana-Statue

muslimischer Kriegsheld

 

Tirana Statue

Widerstandskämpfer

 

Tirana-Altstadt

gemütliche Altstadt

 

Tirana

modernes Hochhaus

Tirana

älteres Hochhaus

 

Tirana

Tirana hat auch eigentümliche Bewohner

 

Tirana-Pyramide

Die besteigbare Pyramide bietet einen herrlichen Rundblick

Tirana-Pyramidenblick

 

Tirana-Pyramidenblick

 

Tirana-Pyramidenblick

 

Tirana-Pyramidenblick

 

Weiter geht es in die Kulturstadt Shkodra, vorbei an schönen Berglandschaften

Albanen

 

Landschaft Albanien

 

Landschaft Albanien

 

Landschaft Albanien

 

Shkodra Festung

Festung Shkodra

 

Hl Stephan

Der Heilige Stephan in seiner Kirche

Shkodra

Auch hier wird die Albanerin, Mutter Theresa, gewürdigt.

Shkodra Mutter Theresa

 

Shkodra Altstadt

Shkodra Altstadt

 

Shkodra Orthodoxe Kirche

Orthodoxe Kirche in Shkodra

Shkodra Orthodoxe Kirche

 

 

Shkodra Moschee

Moschee Ebu Bekr in Shkodra

 

Shkodra Freiheitskaempfer

und ein Volksheld im schwarzen doppelköpfigen Adler. Die Flagge Albaniens zeigt diesen schwarzen, doppelköpfigen Adler auf rotem Grund. Sie symbolisiert als Land der Adler die nationale Identität, Freiheit und den Kampf um Unabhängigkeit, stark verbunden mit dem Nationalhelden Skanderbeg.

Die Studienreise durch Nord-Mazedonien, den Kosovo, Montenegro und Albanien war sehr interessant. Die Bevölkerung dieser Westbalkan-Länder ist nach unseren Eindrücken sehr geschichtsbewusst, weiterhin nationalistisch und fundamentalistisch religiös. Alle Länder sind EU-Beitrittskandidaten und arbeiten an der Erfüllung der Kriterien. Da ist keine Eile geboten, sondern die nachgewiesene Erfüllung dieser berechtigten Forderungen. Die EU braucht keine russlandtreuen Orbans oder Präsidenten wie den Serben Vucic!

 

 

 

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